Jürgen von der Lippe.


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Und was hab ich

25-2001 So bin ich
T+M: Hans-Jürgen Dohrenkamp/Wendelin Haverkamp
V: Prima Musikverlag GmbH



Der Auerhahn, der Auerhahn, der leidet sehr daran,
dass seine Frau sich laut beklagt, dass er nicht dauernd kann.
Der Löwe, der Löwe hat überall geprahlt,
dass seine Frau mit seinem Schwanz abstrakte Bilder malt.


Und was hab ich, oho, ich hab dich so lieb,
was hab ich, oho, ich hab dich.


Der Pavian, der Pavian kann einfach nicht verstehn,
seinen bunten Hintern findet seine Frau nicht schön.
Die Eintagsflieg, die Eintagsflieg hat bei sich gedacht,
meine Frau und ich, wir ham nicht mal ´ne Hochzeitsnacht.


Und was hab ich, oho, ich hab dich so lieb,
was hab ich, oho, ich hab dich.


Der Osterhas, der Osterhas hat guten Grund zum Feiern,
Ostern sucht die halbe Welt nur nach seinen Eiern.
Der Weihnachtsmann, der Weihnachtsmann kommt nur einmal im Jahr,
darum hat er so’n Riesensack, das ist doch sonnenklar.


Und was hab ich, ich hab so was nicht, mhm,
was hab ich, ich hab so was nicht.


Das war jetzt der Schluss, so wie ich ihn halt geschrieben habe, hab das dann meiner Frau vorgespielt, zur Endabnahme – wie ich das immer mache –
und dann sagte sie: „Bist du eigentlich bescheuert, du altes Ferkel, du immer
mit deinen Sauereien; und wo ist überhaupt die schöne Zeile geblieben
„Ich hab dich so lieb.“? Das machst du schön neu!“
Ja, hab ich das schön neu gemacht, und hier ist jetzt der neue Schluss,
den ich für meine liebe Frau geschrieben habe und für deine liebe Frau
und überhaupt für alle lieben Frauen, praktisch der Liebfrauenschluss:


Es gibt so viel verschiedene Frauen auf dieser unserer Erd’,
mit kleinem Busen, großem Mund – oder umgekehrt.
Mit Geld und Autos, Immobilien, Intellekt und Witz,
wenn ich diese Frauen so seh, werde ich ganz schwach.


Denn was hab ich, ähä, ich hab dich!


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